Rückblick auf die Milljöhsitzungen der vergangenen Jahre

Milljöhsitzung 2012

Die Kölner Karnevalsgesellschaft Paragraphenreiter e. V. feierte am Freitag, dem 10. Februar 2012 im Congress-Saal der Koelnmesse mit mehr als 1.200 bunt kostümierten Finanzbeamten und Steuerberatern ihre traditionelle Kölsche Milljöhsitzung. Den Sitzungsteilnehmern wurde auch in diesem Jahr ein Spitzenprogramm geboten. Unser Sitzungspräsident Hubert Koch (Altstädter – Baas des Literatenstammtischs) führte bereits zum 9. Mal durch unser Programm. Unterstützt wurde er dabei von seinem Elferrat bestehend aus Claus Rück (Rote Funken), Dr. Johannes Kaußen, Rudi Fries (Kölnische KG), Jens Andersen (Kölner Narrenzunft), Bernd Darius (Lyskircher Junge), Dirk Finkernagel (Fidele Zunftbrüder), Roland Lautenschläger (Kölsche Grielächer), Brunhilde Mertens und Carmen Fober (Columbina Colonia). Den anwesenden Besuchern zeigte er sich gut aufgelegt und führte souverän durch ein absolutes Spitzenprogramm.

Eröffnet wurde die Milljöhsitzung mit der Bürgergarde Blau Gold. Die Bürgergarde erschien mit einer großen Abordnung und wurde von ihrem Präsidenten Markus Wallpott sowie Schatzmeister Günter Flüch (Bauer im Dreigestirn 2011) und der Kölner Jungfrau Hans Rene Sion begleitet. Die neue Marie der Bürgergarde "blau-gold", Sarah Ollinger, zeigte gemeinsam mit ihrem Tanzoffizier einige schöne Tanzeinlagen und erhielt viel Applaus für ihre Tänze.

Guido Cantz ist bereits seit Jahren ein fester Bestandteil unserer Sitzung und Garant einer tollen Stimmung im Congress-Saal. Der blonde Porzer Entertainer versteht es jedes Jahr auf´s Neue dem Publikum ein Feuerwerk von Witzen und Pointen zu präsentieren. Da bleibt kein Auge trocken. Nicht umsonst sind auch die Fernsehsender auf ihn aufmerksam geworden und haben ihn u.a. für die Sendung „Verstehen Sie Spaß“ verpflichtet. Wer ihn einmal auf der Bühne gesehen und gehört hat, wird dies 100 %ig verstehen können.

Danach riss es die Zuschauer förmlich von den Sitzen. Brings ist einfach ein Garant für Stimmung. Keiner verausgabt sich sichtbarer, keine Band im deutschsprachigen Raum lässt den Zuschauer fühlbarer und unmittelbarer an ihrer Musik teilhaben. Brings ist einfach unverwechselbar. Die wunderschöne Ballade „Rään“ verwandelte das Auditorium in ein Feuerzeugmeer. Daneben hat die Gruppe mit „Wir wollen niemals auseinander gehen“ einen weiteren Tophit in ihrem Repertoire. Unsere Sitzungsbesucher tanzten, klatschen und sangen aus vollen Kehlen mit und ließen die Truppe erst nach mehreren Zugaben von der Bühne.

Zum ersten Mal besuchten uns auch Klaus und Willi. Klaus Rupprecht ist ein Bauchredner der Spitzenklasse, was er auch schnell unter Beweis stellt. In seiner charmanten Art mit seinem frechen Affen Willi verstand er es sein Publikum in den Bann zu ziehen. Kein Gast blieb verschont und Willi nahm alle möglichen Personen auf den Arm oder flirtete mit der jungen Dame in der ersten Reihe. Das Publikum hatte ihren Spaß mit den beiden und das 25minütige Programm verging wie im Fluge. Das war bestimmt nicht der letzte Auftritt von Klaus und Willi bei den Paragraphenreitern. Die Rabaue beendeten wie bereits im letzten Jahr die erste Abteilung.

Die Rabaue sorgten dafür, dass die Jecken tanzten, schunkelten und aus Leibeskräften mitsangen. Die beiden neuen Titel „ Denn heute feiern wir“ und „Kumm los me‘r singe“ haben sich schon einen festen Platz im Programm der Rabaue. Die Fünf strahlen in ihren Liedern stets eine Herzlichkeit und Wärme aus, die ansteckend wirkt. Allerdings hört das Publikum auch immer wieder gerne die schon als „Evergreens“ zu bezeichnende Stücke: „Hände zum Himmel“, „Liebe das Leben“ und das „Insellied“. Daneben kommen aber auch das Medley der Melodien der Beach Boys sehr gut beim Publikum an: Beach-Partytime war angesagt. Leider reichte die Zeit nicht mehr um Albert auf seinem Xylophon spielen zu hören.

Die Bomben-Stimmung hielt auch nach der Pause an.

Marc Metzger als "Dä Blötschkopp" sorgte in der hochkarätig besetzten zweite Abteilung für die Lacher im Publikum. Mit seiner ihm eigenen Situationskomik und urkomischen Witz brachte er das Publikum schnell auf seine Seite. Trotz der späten Stunde war es für unser Publikum kein Problem, Marc Metzger noch aufmerksam zuzuhören.

Sie sind eine Kölsche Institution – und das schon seit einer kleinen Ewigkeit. Ohne die Bläck Fööss wäre der Kölner Karneval ein ganzes Stück ärmer, denn ihre Stücke gehören zum Besten was der Kölner Karneval zu bieten hat. Dazu gehört auch ihr diesjähriger Sessionshit „Mer han e Hätz för Kölle“. Beim Auftritt der Bläck Fööss schunkelten u.a. auch der Präsident der Bundesteuerberaterkammer mit. Schon nach wenigen Sekunden stand der ganze Saal und feiert die Bläck Fööss.

Im Anschluss an die Bläck Fööss folgte das Kölner Dreigestirn mit der gesamten Equipe. Prinz Markus II., Bauer Thorsten „Totti“ und Jungfrau Olivia wurden von den Sitzungsbesuchern begeistert empfangen. Das Kölner Dreigestirn stammte in dieser Session von der Prinzengarde ab. Mit Marcus Gottschalk wurde erstmals ein ehemaliger Adjutant des Prinzen selbst zum Prinzen Karneval. Ein eloquenter Prinz, dem die Sympathiewellen sofort entgegen schlugen. Das Dreigestirn präsentierte sich sehr frisch, war mit vollem Herzblut dabei und brachte mit einem Medley bekannter Karnevalsmelodie von Willi Ostermann bis Karl Berbuer den Saal zum Mitsingen und Schunkeln.

Es folgte die Tanzgruppe Seiner Tollität Luftflotte. Das tänzerische Können der Gruppe wurde vom Publikum mit viel Beifall honoriert. Die 30 Tänzerinnen und Tänzer mussten zwei Zugaben geben bevor die Jecken im Saal sie von der Bühne gehen ließen.

 

Zum Finale brachten die Musiker von Querbeat den Saal noch einmal zum Kochen. Während des Auftritts von Querbeat wurden von der Showtanzgruppe Chicke Chicks 1.200 Luftballons im Saal verteilt. Gemeinsam gab es noch einige Zugaben auf der Bühne mit einem wunderschönen Abschlussbild, dass bereits Lust auf die nächste Kölsche Milljöhsitzung am 10. Februar 2012 machte. Alle Besucher waren sich einig, „im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“.

Wie all die Jahre zuvor, sorgten „Die Zwei“ noch im Foyer dafür, dass die Sitzungsbesucher noch lang nicht nach Hause gingen, sondern noch bis in den frühen Morgen hinein ausgelassen tanzten und die Kölschen Lieder mitsangen.

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