Sammlung der Orden

In jedem Jahr gibt es einen Sessionsorden der KKG Paragraphenreiter.

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Mer Kölsche danze us der Reih - Session 2017/2018

Agrippina und der Kölner Dom – eine Verbindung für die Ewigkeit

In unmittelbarer Nähe des Kölner Doms, nämlich etwa dort, wo heute das Rathaus steht, wurde Agrippina am 6. November 15 n.Chr. geboren.
Aus der ersten Ehe der Agrippina mit einem Senator stammte der Sohn Nero, der später ein berüchtigter Kaiser wurde. 49 heiratete Agrippina ihren Onkel, den Kaiser Claudius, den Sie 54 vermutlich vergiften ließ, um ihren Sohn Nero an die Macht zu bringen. Dieser ermordete seinerseits 59 seine Mutter!
Agrippina war eine der mächtigsten Frauen im Römischen Imperium (Bruder, Ehemann und Sohn waren Kaiser!).

Sie verbrachte lediglich die ersten Monate mit ihrer Familie hier, bis ihr Vater Germanicus als Oberbefehlshaber aus dem Rheinland abberufen wurde. Sie ist auch nie wieder nach Köln zurückgekommen.

50 n. Chr. veranlasste Agrippina ihren Ehemann, den Kaiser Claudius, ihre Geburtsstadt Oppidum Ubiorum (gegründet um 19. v. Chr.), das heutige Köln, in den Rang einer römischen „Colonia", dem höchste Stadtrecht im Imperium, zu erheben. Diese Bürger-Colonia erhielt den Namen „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“ - abgekürzt CCAA -.

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Damenorden der Session 2017/2018

Zum ersten Mal stellte das Festkomitee Kölner Karneval das Motto der kommenden Kölner Karnevalssession 2018 in einem laufenden Kölner Rosenmontagszug vor. Auf einem eigenen Wagen, der sich nach dem des Kölner Prinzen als letzter Festwagen einreihte, wurde das neue Motto „Mer Kölsche danze us der Reih“ im Herzen der Südstadt auf dem Severinskirchplatz enthüllt. Das Sessionsmotto 2018 ist der „rote Faden“ für die komplette kommende Session und setzt den Fokus auf zwei kölsche Eigenschaften: Die Historie und die Bedeutung des Tanzes im Kölner Karneval und natürlich auch auf die kölsche Eigenart, mal „us der Reih zo danze“ – also im positiven Sinne eigene Wege zu gehen.

Das ist ein klares Statement, das solche Gruppen, die aus vielen Sitzungsprogrammen leider schon verschwunden sind, ein fester und wesentlicher Bestandteil des kölschen Fastelovends sind. Wir – die KKG Paragraphenreiter e.V. – sind der Meinung, dass das Festkomitee damit voll ins Schwarze getroffen hat und den vielen Tanzkorps im kölschen Fasteleer den Rücken stärkt.

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Damenorden der Session 2016/2017

„Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck!“ – das ist das Motto für die Session 2016/17.

„Von ihrer Unbefangenheit und Sorglosigkeit können wir Erwachsene viel lernen“, sagte Festkomiteemitglied Bernd Höft bei der Bekanntgabe des neuen Sessionsmottos im Gürzenich.
Gerade von der Leichtigkeit der Kinder solle man sich anstecken lassen. Wie zum Beweis stürmten dann mehr als ein Dutzend verkleideter „Ströpp“ zusammen mit dem Kinderdreigestirn die Bühne. Die Idee zum diesjährigen Damenorden entstand nach diesem Eindruck während eines Besuchs des allseits bekannten und beliebten Hänneschen-Theaters am Eisenmarkt.
Die offiziellen Puppenspiele der Stadt Köln, sind ein traditionelles Stockpuppentheater in der Kölner Altstadt. Das Theater erwirtschaftet mehr als die Hälfte seines Etats selbst und ist damit bundesweit die mit großem Abstand effizienteste städtische Bühne. Intendant war über 20 Jahre der frühere Schauspieler, Regisseur und Jurist Heribert Malchers. Nachfolgerin ist seit dem 1. Dezember 2012 Frauke Kemmerling und Vizeintendant ist seit 2013 Udo Müller. Neben den ständig wechselnden Stücken, die für Erwachsene und Kinder inszeniert werden, ist die Puppensitzung ein wichtiger Bestandteil des Kölner Karnevals.

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Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck - Session 2016/2017

„Agrippina, Agrippinensis, wenn do ding Pänz sühs, bes´de vun de Söck“ heißt es in dem Refrain eines Karnevalsliedes von Karl Berbuer. In Abwandlung dieser Zeilen, hat der Leiter des Kölner Rosenmontagszugs im Gürzenich das Motto für die Session 2017 verkündet. Zugleiter Christoph Kuckelkorn erläuterte dazu: „Lassen wir uns doch in unserem Alltag einfach anstecken von der Unbefangenheit unserer Pänz! Und sorgen wir doch dafür, dass die Aufgaben für die Zukunft unserer Stadt sich auf die Bedürfnisse der heranwachsenden Generation konzentriert! Wir alle haben die große Chance, von dieser Haltung zu lernen und selbst unbefangener und fröhlicher durch das Leben zu gehen.”

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Mer stelle alles op der Kopp - Session 2015/2016

Die fünfte Jahreszeit lädt dazu ein, das Leben auf den Kopf zu stellen und gemeinsam mit anderen viel Spaß und Freud' zu haben. Mit der Kostümierung schlüpft der Jeck in eine andere Rolle. Alle Jecken sind gleich und stellen den Alltag auf den Kopf. Da wird beim Arbeitgeber gefeiert, statt gearbeitet, Nachbarn werden zu Freunden, wenn man sich gemeinsam den Zoch vorbereitet - das tut der Seele gut. Bereits im römischen Reich waren Feste verbreitet, die dem Karneval verwandte Formen beinhalteten. Diese Feste fanden stets zu Ehren einer bestimmten Gottheit statt. So gab es zu Ehren des Gottes Saturn die Saturnalien. Weiterhin bekannt sind auch die Feste zu Ehren des Weingottes Dionysos (röm. Bacchus), die sprichwörtlich gewordenen Bacchanalien. Diese Feste wurden aufwändig mit Umzügen von Maskierten und Musikanten gefeiert. Römische Legionäre verbreiteten diese Kulte in alle römische Provinzen, so auch in Niedergermanien und deren Hauptstadt „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“. Die Saturnalien waren alljährlich bedeutende Freudenfeste der antiken Welt.

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