Rückblick auf die Milljöhsitzungen der vergangenen Jahre

Milljöhsitzung 2010

Das Programm unserer Kölschen Milljöhsitzung war diesmal fernab aller Traditionen zusammen gestellt. Wir starteten nach dem Einzug des Elferrats mit den „Höhnern“ in die Sitzung.

de HöhnnerNun sollte man einen der Höhepunkte einer Sitzung zwar nicht direkt am Anfang der Veranstaltung auf die Bühne bringen. Aber durch diese Programmgestaltung hatten wir von der ersten Minute eine tolle Stimmung im Saal, die auch während des ganzen Abends nicht mehr nachlassen sollte.

Die „Höhner“ hatten mit ihrem Ohrwurm „Schenk mir dein Herz“ einen den Kneipenhit der Karnevalssession 2010 gelandet. Das Lied beschreibt den derzeitigen Kult mit Liebesschlössern, die am Gitter der Hohenzollernbrücke angebracht werden, während der Schlüssel im Rhein versenkt wird.

DreigestirnIm Anschluss an den Auftritt der „Höhner“ machte das Kölner Dreigestirn den Jecken seine Aufwartung. Unser Sitzungspräsident Hubert Koch (Altstädter – Baas des Literatenstammtischs) begrüßte gemeinsam mit seinem Literaten-Elferrat bestehend aus Claus Rück (Rote Funken), Jens Andersen (Kölner Narrenzunft), Clemens Krein (Reitercorps Jan von Werth), Bernd Darius, Stefan Auweiler (Lyskircher Junge), Peter Frohn (Kölnische KG), Dirk Finkernagel (Fidele Zunftbrüder) und Brunhilde Mertens (Columbina Colonia) sowie der Vertreterin der KKG Paragraphenreiter Regina Pitten gut gelaunt Prinz Markus I., Bauer Hubert und Jungfrau Martina. Diese präsentierten sich in offener charmanter Art ihrem Volke. Natürlich durfte aber auch ihr Sessionslied „Mir sin stolz, mir sin us echtem kölsche Holz“ nicht fehlen.

Nach diesem gelungenen Auftritt folgte Peter Raddatz als "Dä Mann met däm Höötche" und begeisterte unsere Gäste. Peter Raddatz gehört bereits seit Jahrzehnten zur Liga der Topredner und stellte dies auch an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis.

Tanzcorps der AltstädterIm Anschluss an Peter Raddatz folgte das Tanzcorps der Altstädter Köln mit ihrem Tanzpaar Katrin Basinski und Marc Konrad. Das Tanzcorps wurde begleitet vom Regimentsspielmannszug 1. Kölner Tambourkorps "In Treue Fest" 1919 e.V. sowie der Regimentskapelle Musik-Corps Köln-Flittard gegr. 1970 e.V. Damit waren die Altstädter mit einer großen Truppe vertreten, die auf unserer Bühne nicht genügend Platz fand und sich stattdessen noch im Saal ein Plätzchen suchen mussten. Außerdem hatte es sich der Präsident der Altstädter KlüngelköppHans Kölschbach nicht nehmen lassen, seinem Literaten Hubert Koch einen Besuch abzustatten.

 Die erste Abteilung wurde von den Klüngelköpp abgeschlossen, die bis zur Pause ihr Können zeigten. Die Kölsche Mundartgruppe hat sich innerhalb kürzester Zeit im Kölner Karneval etabliert. Vor Beginn der Session musste sich die Gruppe neu formieren, da der bisherige Frontsänger Uwe Modler die Klüngelköpp verlassen hatte um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Der neue Frontsänger Frank Reudenbach legte allerdings mit der „Kölschen Fiesta“ einen überzeugenden Auftritt hin, der auch für die Zukunft einiges erhoffen lässt.

BringsNach einer Stärkung in der Pause ging es sogleich mit BRINGS weiter im Programm. Seit ihrem Hit "superjeilezick" im Jahre 2000 mischt die Rockband BRINGS Marc Metzgerüberaus erfolgreich im Karneval in Köln und Umgebung mit. Zum ersten Mal bei uns im Programm zeigten Brings, dass sich Rockmusik und Karnevalstöne gut miteinander vertragen. Die Stimmung war auf einem Siedepunkt und unser Publikum wollten die Jungs gar nicht mehr von der Bühne lassen.

Mit Marc Metzger folgte der unumstrittene Star unter den Büttenrednern. Erkennungszeichen: gelb-rot karierter Anzug, schwarzes Hütchen, schwarze Brille und eine liebenswert große Klappe: "der Blötschkopp". In den vergangenen drei Jahren hat es Metzger mit seinem Konzept zum Shooting-Star der Szene gebracht. Das Spiel mit dem Publikum ist sein Markenzeichen. 80 Prozent des Programms wiederholen sich, während der Rest improvisiert ist. Da bekam unser Sitzungspräsident genauso sein Fett weg, wie auch das Publikum nicht verschont wurde. Als Dank für seinen großartigen Auftritt erntet er nicht nur eine Rakete, sondern auch Standing Ovations seines Publikums.

Hellige Knäächte un MägdeIm Anschluss folgten die Original Hellige Knäächte un Mägde. Die Orginal Hellige Knäächte un Mägde trugen bereits im 16. bis zum 18. Jahrhundert in den Pfarrprozessionen der mittelalterlichen Stadt die Heiligenfiguren, tanzten als Gruppen auf den Kirmessen und pflegten kölnisches Brauchtum. Neben Bauernschütz und Fähnrich, führt die Gruppe das Jeckenbääntchen an. Dieser altkölnischen Figur, meist als Hofnarr der freien Reichsstadt Köln beschrieben, begegnet man vornehmlich vom bei festlichen Aufzügen der Stadt. 1823 gehörte diese Gruppierung bereits zu den ersten Teilnehmern des Kölner Karnevalszugs. Diese junge erfrischende Gruppe faszinierte ihr Publikum mit schwungvollen Tänzen und herrlichen kölschen Tönen. So macht Fastelovend Spaß. Das Publikum dankte den Helligen Knäächte und Mägde mit viel Applaus. So dass die Tanzgruppe nicht umhin kam noch eine Zugabe zu geben.

de Räuber

Abwechslungsreich ging es weiter im Programm. Mit den Räubern und Guido Cantz traten zwei altbewährte Karnevalisten auf, die immer wieder gerne von unserem Publikum gehört und gesehen werden. Beide dürfen in einem Spitzenprogramm nicht fehlen und sind das „Salz in der Suppe“ jeder Sitzung.

Guido Kantz

RabaueZum Finale unserer Kölschen Milljöhsitzung traten die Rabaue zusammen mit den Düxer Clowns auf. Der Bandname "RABAUE" stammt aus den Nachkriegsjahren und ist eine Hommage an die legendären 3 Rabaue, drei liebenswerte Straßenmusiker die im zerstörten Köln der Nachkriegszeit durch die Straßen zogen und ihre Lieder anstimmten. In den vergangenen Jahren hat die Band es geschafft, sich in der Herzen einer großen Fan Gemeinde zu spielen. Die Rabaue haben in ihrem reichhaltigen Repertoire schöne Schunkellieder, aber auch Lieder zum Mitsingen. Eine Band, die gute Laune verbreitet und dafür auch von ihrem Publikum geliebt werden. Zum Abschluss verteilten die Düxer Clowns 1.200 Luftballons im Saal und unterstützten mit ihren Trommlern die Rabaue bei ihrem umjubelten Auftritt.

Düxer Clowns

Im Foyer des Congress-Saal ging es dann mit der Band "Die Zwei" bis in den frühen Morgen weiter ...

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